10 Profi-Tipps, um die Nachprüfung in Österreich zu bestehen

Wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können, die Nachprüfung zu meistern, lesen Sie in unseren Tipps. Buchen Sie jetzt private Nachhilfe für 3, 4 oder 5 Wochen!

10 Profi-Tipps, um die Nachprüfung in Österreich zu bestehen

Jedes Jahr gibt es in Österreich zigtausende SchülerInnen, die an einer AHS oder BHS zur Nachprüfung antreten, um trotz eines „Nicht genügend“ doch noch in die nächste Schulstufe aufsteigen zu können. Das Recht auf eine Wiederholungsprüfung ist im österreichischen Schulunterrichtsgesetz (§ 23 SchUG) verankert.

Alleine in Wien legen jährlich ca. 13.000 SchülerInnen eine Wiederholungsprüfung ab, in Niederösterreich rund 6.000. Die meisten Nachprüfungen werden in Mathematik, Englisch, Deutsch und Sprachen wie Französisch oder Spanisch abgehalten. Laut Niederösterreichischem Landesschulrat bestehen 3 von 4 SchülerInnen den „Nachzipf“.

Damit auch Ihr Kind die Nachprüfung meistert und der Sommerurlaub nicht darunter leiden muss, geben wir Ihnen unsere Profi-Tipps für den Umgang mit der belastenden Situation. Wir haben schon über 3.500 Familien in Österreich mit privater Nachhilfe zu Hause unterstützt und einen eigenen Kurs für die Vorbereitung auf die Nachprüfung entwickelt. Lesen Sie hier unsere 10 besten Tipps:

So besteht Ihr Kind die Nachprüfung: Die 10 besten Tipps von Nachhilfe-ExpertInnen

1. Keine Panik!

Fünfer im Jahreszeugnis bedeuten nicht automatisch, dass Ihr Kind eine Extrarunde drehen wird. Für viele SchülerInnen ist ein „Nachzipf“ eine Chance, verpassten Stoff aufzuholen und an der eigenen Lernstrategie zu feilen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und dem Lehrer über die Ursachen für die schlechte Note. Vor allem in der Pubertät häufen sich Nachprüfungen leider, weil andere Dinge einfach wichtiger werden. Signalisieren Sie Ihrem Kind, dass Menschen nun mal Fehler machen und das in Ordnung ist – und jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, diese zu korrigieren.

2. Optimismus und Zuversicht vermitteln

Für viele Kinder ist nicht der Fünfer im Zeugnis am schlimmsten an der Situation, sondern die Reaktion des Umfelds: von Eltern, Lehrern, Freunden und Familienmitgliedern. Scham und Resignation können sich mit negativen Überzeugungen wie „Ich bin einfach nicht gescheit genug“ oder „Ich schaffe das nie“ vermischen. Bestrafen Sie Ihr Kind nicht und schimpfen Sie nicht mit ihm – die Nachprüfung ist schon Strafe genug. Misserfolge sind Teil unseres Lebens und völlig normal. Mit einem guten Selbstwertgefühl lernt es sich viel besser!

3. Lern- und Zeitplan erstellen

Nach der schlechten Nachricht bei der Zeugnisverteilung, wenn das vergangene Schuljahr noch halbwegs frisch im Gedächtnis ist, sollte Ihr Kind das Material strukturieren und markieren, was für die Nachprüfung konkret zu lernen ist. Oft helfen LehrerInnen auch gerne mit Tipps zum Ablauf der Nachprüfung – oder sogar zu erwartenden Themengebieten oder Kapiteln. Wie ein Lernplan erstellt wird, lesen Sie in unserem Artikel mit 5 Tipps, um stressfrei durch eine Prüfung zu kommen.

4. Ferien und Erholung einplanen

Danach gilt, erstmal zu entspannen und zumindest einen Teil der Sommerferien zu genießen. Auch mit einem „Nicht genügend“ im Jahreszeugnis braucht Ihr Kind jetzt ein wenig Abstand zum Schulstress, um danach mit neuer Energie in die Vorbereitung für die Nachprüfung zu starten. Zwei bis vier Wochen lang darf diese Phase ruhig dauern – es reicht in den meisten Fällen, Ende Juli oder Anfang August mit dem Lernen zu beginnen. Wenn Ihr Kind eine Nachprüfung in einer Fremdsprache hat, zahlt sich vielleicht auch ein Urlaub in einem Land, in dem diese Sprache gesprochen wird, aus.

5. Rechtzeitig zu lernen beginnen

Warten Sie jedoch nicht zu lange, denn einer der größten Fehler bei der Vorbereitung auf die Nachprüfung ist, zu viel Stoff in zu wenig Zeit lernen zu wollen. Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, die Lernzeit und das Material in kleine Einheiten einzuteilen und auch genug Zeit für Pausen und Wiederholungen einzuplanen.

6. Bloß kein Lernmarathon

Das Lernen an sich sollte genauso wie zur Schulzeit ablaufen: Vormittags wird gelernt, am Nachmittag und an den Wochenenden ist Freizeit angesagt. SpitzensportlerInnen trainieren schließlich auch nicht rund um die Uhr, sondern wechseln Phasen des intensiven Trainings mit geplanter Entspannung und Erholung ab. So kann Ihr Kind das Gelernte verarbeiten und abspeichern. Sport und Bewegung an der frischen Luft, z. B. im Freibad oder bei einem sommerlichen Ausflug, bieten Ihrem Kind Motivation und Ausgleich.

7. Intensität schrittweise erhöhen

Für den Anfang reichen 2 bis 3 Stunden Lernen pro Tag aus. Je nach Schulstufe könnten das z. B. Einheiten von 2 x 90 Minuten sein. 90 Minuten pro Tag kann dabei mit einem Nachhilfelehrer intensiv geübt werden. Rückt die Prüfung näher, können Sie auf ein Lernpensum von 4 Stunden pro Tag erhöhen. Gegen Ende sollte jedoch kein neuer Stoff mehr gelernt, sondern der bestehende nur noch wiederholt und gefestigt werden. Insgesamt reichen pro Fach in der Unterstufe meist 3 bis 4 Wochen Vorbereitung auf eine Nachprüfung, in der Oberstufe 4 bis 6 Wochen.

8. Prüfungssituation simulieren

Nicht nur die inhaltliche, sondern auch die mentale Vorbereitung auf die Nachprüfung spielt eine entscheidende Rolle für den Lernerfolg. Bildungsexpertin Isabella Benischek von der KPH Krems empfiehlt, die Prüfungssituation zu Hause zu simulieren. Unsere NachhilfelehrerInnen tun genau das mit Ihrem Kind – mündlich und schriftlich. So kann der Stoff im entscheidenden Moment leichter abgerufen werden. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind Prüfungsangst haben könnte, hilft ein/e LerntherapeutIn weiter.

9. Falsche Lerntechniken ausbügeln

Die gezielte Vorbereitung auf eine Nachprüfung kann und sollte dazu genutzt werden, den eigenen Lerntyp herauszufinden und daraus die ideale Lernstrategie abzuleiten. Das hilft Ihrem Kind auch in Zukunft dabei, gute Noten zu schreiben und wirklich nachhaltig und effektiv zu lernen. Oft liegen schlechte Noten nämlich nicht (nur) an inhaltlichen Defiziten, sondern z. B. an mangelnder Konzentration oder der falschen Lernmethode. 9 funktionierende Lerntechniken für Schüler finden Sie bereits in unserem Blog zum Nachlesen.

10. Externe Unterstützung holen

Wenn Eltern oder Geschwister mit dem versetzungsgefährdeten Schüler lernen, entsteht oft ein Machtkampf, da zu viele Emotionen und persönliche Beziehungen im Spiel sind. Ein externer Profi kann die Situation entspannen und Ihrem Kind gezielt auf die Sprünge helfen. Die Privatlehrer der mobilen nachhilfe vermitteln nicht nur den versäumten Stoff, sondern auch erprobte Lerntechniken und -übungen für mehr Lernerfolg.

Auf unserer Website erfahren Sie mehr über die private Nachhilfe für die Nachprüfung bei Ihnen zu Hause in Wien, Linz, Graz und Innsbruck. Wenn Sie bis 29.06.2018 Ihren 4- oder 5-wöchigen Nachprüfungskurs bestellen, erhalten Sie einen Termin gratis dazu!

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